Für die BV-Klassen ist der Einsatz in der Natur ein praktisches Beispiel für aktiven Umweltschutz.Anstatt im Klassenzimmer nur über Umweltschutz zu reden, packten die Jugendlichen direkt an. „Wir wollen den Schülern zeigen, dass jeder Einzelne Verantwortung für seine Umgebung trägt“, erklärte eine beteiligte Lehrkraft. Die Aktion verdeutlichte den Jugendlichen auf drastische Weise, wie lange Plastikverpackungen, Glasflaschen und vor allem Zigarettenstummel in der Umwelt verbleiben, wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden.
Die Aktion unterstreicht den Status der Schule als zertifizierte Umweltschule. Dieser Titel wird nur Schulen verliehen, die sich kontinuierlich durch Projekte im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit auszeichnen. Neben dem „Ramadama“ engagiert sich die Schulgemeinschaft regelmäßig in Projekten zur Mülltrennung, zum Energiesparen oder zur Gestaltung naturnaher Pausenhofbereiche.
Am Ende des Vormittags stapelten sich zahlreiche prall gefüllte Müllsäcke am vereinbarten Sammelpunkt. Von alten Reifen, zahlreichen Flaschen, bis hin zu kleinsten Mikroplastik-Teilen war alles dabei. Für die Schülerinnen und Schüler der BV-Klassen war das Erfolgserlebnis greifbar: „Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie sauber die Umgebung rund um unsere Schule jetzt aussieht“, resümierte ein Jugendlicher.
Solche Aktionen sind fest im Jahresplan der Schule verankert, um das Bewusstsein für eine saubere Umwelt nachhaltig zu festigen.