Josefstag im Guten Hirten

Das Haus des Guten Hirten hat sich am bundesweiten Josefstag beteiligt: Ziel des Aktionstags ist es, den jungen Menschen, die in der Einrichtung eine Ausbildung machen, die Gelegenheit zu geben, mit Vertretern von Kirche und Politik ins Gespräch zu kommen.

„Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig diese Ausbildung für die jungen Menschen ist: Sie gibt ihnen eine berufliche Perspektive und ist die Basis für ihre erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit unseren bewährten Partnern ein“, sagte KJF-Direktor Michael Eibl. Einrichtungsleiterin Frauke Riegelsberger-Ganglmeier ging auf das diesjährige Motto des Josefstags ein – Du gehörst dazu! Stärken, was Zuversicht schafft. „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer spüren, dass sie dazugehören: Sie brauchen Menschen, auf die sie sich verlassen können, Regeln, an denen sie sich orientieren können, und einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen können: Das alles finden sie im Haus des Guten Hirten“, so Riegelsberger-Ganglmeier. 

„Hier entstehen die Fachkräfte der Zukunft“

Stadtpfarrer Christian Kalis betonte: „Die kirchlichen Träger stehen hinter vielen wichtigen Angeboten im sozialen Bereich, dabei geht es um Ausbildung, aber auch um Pflege und Kinderbetreuung.“ Siegfried Bäumler, Geschäftsführer der Arbeitsagentur für Arbeit, verdeutlichte, warum das Haus des Guten Hirten für die gesamte Region einen enormen Wert hat: „Hier entstehen die Fachkräfte der Zukunft. Das betrifft viele Engpassberufe, in denen unsere Betriebe dringend qualifiziertes Personal suchen.“

Die Ehrengäste arbeiteten gemeinsam mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Jugendparlament des Haus des Guten Hirten in den verschiedenen Ausbildungsabteilungen: Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller war in der Küche, stellvertretender Landrat Richard Tischler, und KJF-Direktor Michael Eibl mangelten Tischdecken, Christian Kalis und Siegfried Bäumler deckten die Tische. Johannes Magin und Bereichsleiterin Lisa Diermeier stellten in der hauseigenen Gärtnerei die Tischdekorationen zusammen. So entstand in einer Gemeinschaftsleistung ein leckeres Drei-Gänge-Menü, serviert auf einer festlich gedeckten Tafel.

Text: Sebastian Schmid