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Keine Angst vor großen Bällen

Am 30.01.2020 fand im unserem Haus eine Lehrerfortbildung zum Thema Kinball statt. Referenten waren Piere Julien Hamel (Direktor des Welt-Kinball-Verbandes ), Armel Pineau (Koordinator des Europäischen Kinball-Sports) und Gernot Köcher (deutscher Nationaltrainer). Mit viel Spaß und in englischer Sprache wurden die Grundelemente des Kinball Spieles an die teilnehmenden Lehrkräfte vermittelt.

Kin-Ball ist eine Sportart, die technisch leicht zugänglich und einfach zu erlernen ist. Kin-Ball fördert in einem ausgewogenen Maß Kooperation, Kondition und Koordination. Entwickelt wurde dieses Spiel 1986 in Kanada. In ihm geht es um Schnelligkeit, Spaß, Teamgeist und FairPlay. Gespielt wird mit einem riesigen, sehr leichten Ball von 1,22 Metern Durchmesser. Die Sportlichkeit steht im Vordergrund, Körperkontakt und verbale Attacken werden nicht geduldet. Drei Mannschaften, die aus Jungen und Mädchen gemischt bestehen können, stehen gleichzeitig auf dem Spielfeld, das maximal 21 x 21 Meter groß ist, aber auch kleiner sein kann. Außer beim Aufschlag, den man mit den Händen oder Armen schlägt, darf man mit allen Körperteilen den Ball annehmen bzw. weiterspielen, um zu verhindern, dass der Ball den Boden berührt. Durch das Regelkonzept ist die Zusammenarbeit zwischen allen Spielern zwingend nötig, so dass keiner zum Einzelspieler werden kann.

Wegen der einfachen Regeln, die flexibel auf jeweilige räumliche und soziale Verhältnisse angepasst werden können und der geringen materiellen Voraussetzungen, ist Kin-Ball ein Spiel, das auf vielfältige Weise im Schulalltag einsetzbar ist. Es passt als Aufwärm- oder Abschlussspiel im Sportunterricht ebenso wie als Bewegungsangebot im Pausenhof oder im Rahmen der Ganztagsbetreuung. Es dient bei der Vermittlung von Sozialkompetenzen, kann aber auch die Ansprüche eines Wettkampfsports erfüllen.